|
URSPRÜNGE DES YOGA
Yoga ist eine indische philosophische Lehre, die eine Reihe geistiger und körperlicher Übungen umfasst. Ursprünglich war Yoga ein spiritueller Weg bei dem es um Erkenntnis und Erleuchtung über einen meditativen Weg ging.
Dieser Weg wurde in einer der ersten yogischen Schriften die Yogasutren des Patanjali
(ca. 200-400 v.Chr.) - genau beschrieben und beinhaltete Pflichten wie Gewaltlosigkeit, Wahrhaftigkeit, Mäßigung, Selbstdisziplin etc., Asana (nur die Sitzhaltung), Pranayama (Atemregulierung), Zurückziehen der Sinne, Konzentration, Versenkung und das „Einssein".
Die Vielfalt an Körperübungen (Asanas) entstand erst im Laufe der Zeit und hatten zuerst einmal den Zweck den Körper so zu kräftigen und zu mobilisieren, dass er möglichst beschwerdefrei über einen längeren Zeitraum im Meditationssitz verweilen konnte.
Erstmals in den Schriften der Hatha-Yoga-Pradipika (ca. 1400 n.Chr.) soll durch bestimmte Körpertechniken, wie Asana, Pranayama, Reinigungstechniken, Mudras etc. das Ziel, nämlich das „Einswerden des Geistes", erreicht werden.
Der Weg führt über den Körper. Der Weg des Hatha-Yoga zeigt sich somit als ein Prozess der Bewusstwerdung von außen (dem Körper) nach innen.
|
|